Google Images in SEO
Morgen zusammen.
Kaum mach ich die Augen auf, und lese die paar Newsmails ( 87 Stück lol ) schon sehe ich, dass auch Webpronews mal wieder dabei ist eine Hümne, über die Relevanz von Googles Image Search, zu singen.
Ja ja, mich jetzt nicht anprangern “wer abboniert den webpronews…..”, manchmal stehen da schon interessante Sachen drin, eher weniger als mehr aber dennoch, tut ja nicht weh.
Für alle, die den Letter nicht kriegen gebe ich mal kurz wieder was die Pros da so schreiben.
Zunänchst mal kriegt man ein paar Fakten um die Ohren.
-300 Mio. Bilder werden jeden Tag in Umlauf genommen
-100 Billionen Bilder erscheien jedes Jahr “neu” im Index
-in 2009 waren eine halbe Trillion Bilder im Umlauf
-die Bildersuche macht 5,7% der Gesammtsuche von Google aus
Dazu habe Googles D of PM Pittman gesagt, dass es im Web mehr Bilder als Webseiten gibt. ( Logisch oder… )
Wir erfahren nicht wirklich, was wir nicht schon wussten.
Die Erklärung warum das so wichtig sein soll ist auch so offensichtlich wie logisch. Ich machs kurz, wenn ein Bild in der universal Search auftaucht, entscheidet es darüber, was auf der Result- und Landingpage geklickt wird. Selbiges gillt auch für die Imagesearch, wird dort ein Bild geklickt, dann bekommt der User den Artikel zusehen in dem das Bild ist.
-Welche Qualität hat dieser Traffic?
-Sucht ihr auch erst in der Bildersuche nach Hammer, bevor ihr einen kauft?
-Sucht ihr auch erst in der Bildersuche nach SEO, Grafik, Design oder Blog?
Danach kommt viel bla bla darüber, wie wichtig Imagesearch ist und wie es ein echter Trafficbooster sein kan. und so weiter, natürlich immer mit affili Links zu tollen Programmen die keiner braucht.
So weit zum Letter von Webpronews ( hätten sie sich auch sparen können
)
Jetzt sag ich mal was dazu.
Irgendwie ist bei vielen Zeitschrifften ( online/offline ) die Mode aufgekommen über die tollen Eigenschaften der Imagesearch und den “gewalltigen” Trafficzuwachs durch die Optimierung des selbigen, zu berichten.Vorallem mit dem Argument, dass man mit ein wenig onpage SEO super Traffic erzeugen kann. So mancher Redakteur spricht da sogar von einem Booster, das Wort ist wahrscheinlich so abgegraben, das sich einem schon beim Anblick die Nackenhaare stellen. Der wichtigste Rat in so manchem Magazin ist dann, man solle ein Bild einer Katze auch als katze.jpg bennen und eins vom Pferd eben pferd.jpg. Wenn man sich ein bischen mit Keywordoptimierung auskennt sieht man gleich, dass diese Vorgehensweise absoluter Quark ist.
“Ich für meinen Teil bin mir sicher, dass so manches Magazin irgendwas über SEO berichten will und eigentlich keine große Ahnung hat was oder weis, dass es die Leserschaft nicht verstehen wird. Im zweiten Fall ist es ja auch gut so und es ist wohl auch jedem klar das wohl kaum jemal ein SEO Magazin geben wird.”
Die Optimierung von Bildern ist im Grunde die selbe wie bei Keywords, da der Alt-Tag ja wie ein Stückchen Text gelesen wird. Der umschreibende Text eines Keywords sollte sich auf das selbige beziehen, es erklären und thematisieren. Genau so ist das auch bei Bildern oder Videos. Kurz um DAO, Abakus hat dazu eine nette Abhandlung verfasst — Digital Asset Optimisation –
Was bringt es also, anhand der oben genannten Zahlen, ein Bild einer Katze als katze.jpg zu bezeichnen?
Die Frage erklärt sich von selbst, absolut und rein garnichts. Ein Beispiel:
Sagen wir mal wir haben einen Shop der Bohrmaschinen verkauft und wir optmieren die Bilder auf das Keyword Bohrmaschine im Alt-Tag, obwohl der beschreibende Text aber eindeutig eine 4-Gang-Bohrmaschine GBM 32-4 von Bosch beschreibt. Wir werden niemals viel davon in der Bildersuche sehen, erstens sucht in den Bildern keiner nach “Bohrmaschine” — weis doch jeder wie eine Bohrmaschine aussieht, wieso also nach Bildern von einer suchen?
Dazu sind wir höchst wahrscheinlich mit unserer “Bohrmaschine” in einem Topf mit hundertausend anderen, die genauso “schlau” waren. Aber wie bennen wir jetzt unser Bild? Es wird wohl auch kaum einer nach “4-Gang-Bohrmaschine GBM 32-4″ suchen.
Ne, aber nach Bohrmaschine GBM 32. Gut das Beispiel ist vieleicht nicht gut gewählt, es zeigt doch, dass man ein Haufen Zeug erzählt bekommt, und wenn man sich nicht ein wenig auskennt und alles für wahre Münze nimmt, sich die Arbeit garnicht auszahlt.
Statement : “nicht jeden Quark glauben, alles hinterfragen und mehr Arbeit in eigene Nachforschungen stecken als darauf zu warten jemand kommt und eine Zeitschrift bringt in der es steht”



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