Organic Linkbuilding 2 Beispiele
Ich hab ja versprochen das hier ein frischer wind wehen wird, also legen wir mal los.
Organic Linkbuilding, für SEOs und SMOs ist der Begriff bestimmt nichts neues, einige können damit vieleicht weniger anfangen.
Eigentlich ist der Begriff in sich kontrovers, auf der einen Seite “organic” auf der anderen Seite “Linkbuildung”.
Das eine beschreibt einen natürlichen, das andere eigentlich einen künstlichen Vorgang. Wenn man sich den Begriff so anschaut sieht er schon recht künstlich aus, man macht “organische / freiwillige Links !?”.
Dies ist eigentlich falsch, man kann keine organische Links machen, man kann sie nur erzeugen, oder besser zur Erzeugung dieser Links anregen/anstoßen. “Gemacht” sollen sie dann von Anderen werden.
Das ist auch der Unterschied zu klassischem Linkbuilding mit Tausch-Aktivitäten oder Einkäufen. Auch würde ich manuelles Linkbuilding wie, Webverzeichnisse, Kommentare, Forenposts mit Links und Linkfarmen nicht ein einen Topf mit organischem Linkbuilding werfen. Diese sehen nur natürlich aus, sind es aber nicht, obwohl ich aber auch der Meinung bin, das man Kommentare in Blogs und Forenposts ( Community-Arbeit ) benötigt um auf seine viralen Texte hinzuweisen und dadurch die Erzeugung dieser natürlichen Links zu beschleunigen.
Man kann also sagen, dass das organic Linkbuilding aus der Erzeugung von viralem Content und aus Community-Arbeit besteht.In diesem Post möchte zwei Beispiele geben wie organic Linkbuilding aussehen kann.
Organic Linkbuilding basiert auf der Erstellung und Bereitstellung von viralem Content mit hohem Backlink-Potenzial, welcher dann von unserer Zielgruppe freiwillig verlinkt werden soll.
Hier ist echte Kreativität gefragt, denn die Basis dieser Disziplin bilden viele Inhalte, die auf dauerhaften Linkzufluss ausgelegt sind. Was diese Art des Linkbuildings auch nachhaltiger macht. Doch Kreativität allein reicht nicht aus um diese Art Linkbuilding zu betreiben und nicht nur gelegentliche Links zu erzeugen, auch sind hohe analytische und strategische Fähigkeiten sehr wichtig, um die Zielgruppe zu bestimmen und Konzepte zu entwickeln, die den Nerv dieser Zielgruppe treffen. Zusätzlich ist noch einiges an Community-Arbeit notwendig um diesen Content auch an den Mann zu bringen.
Gerade das bestimmen der Zielgruppe kann sehr aufwendig werden, denn diese unterscheidet sich vieleicht von der eigentlichen Zielgruppe der Dienstleistung oder des Produkts.
Bei Software-Produkten die eine bestimmte Zielgruppe haben wie Widgets, Gadgets, Tools und Offlinelösungen, ist der meist verwendete Weg, Demos und Shareware anzubieten. Es gibt aber auch die Möglichkeit, via Social Media und Community-Arbeit, Schlagzeilen in die Welt zu schleudern wie, “diese Woche haben wir 100.000 Viren den Gar aus gemacht!” oder “XY-Grafiksoftware vs. 2 GB Bild” usw. Solche “Schlagzeilen” wecken weit mehr Aufmerksamkeit von Leuten die diese Schlagzeilen bookmarken, sie in Foren weitersagen, per Email verschicken ect. und dann auch die Demo ausprobieren, als duzende Einträge in Download-Portale oder starre / unpersönliche Pressemitteilungen.
Gut das war jetzt leicht, die Zielgruppe ist klar definiert man muss nur noch hinfahren. Schwieriger wird es bei Produkten, die zwar eine recht genaue Zielgruppe haben, diese aber nicht internetaffin ist. Man kann hier also nicht anfangen Content für eine Zielgruppe zu entwickeln, die nicht mit dem Internet interagiert. Diese Gruppe wird unsere Botschaften zwar lesen sie aber nicht verbreiten, so haben wir nichts gewonnen außer ein paar Links aus News Portalen. Wir müssen also die Leute erreichen, die thematisch zu unserer Zielgruppe passen, ein wenig internetaffin sind und in Foren oder Communities über uns reden sollen damit wir einige viele recht themenrelevante Links bekommen. Dazu kommt noch, dass diese Community-Sites vieleicht für alle möglichen Longtail-Phrasen ranken, die unsere eigentliche Zielgruppe für ihre Suche einsetzen könnte, die wir gar nicht alle, in unserem Kontext, abdecken können. So kann es sehr gut sein, dass zusätzlich sehr qualitativer Traffic auf unser Angebot gelangt. Wir haben bei einer solchen Kampagne also eine Zielgruppe für die Botschaften und unsere Konsumentengruppe.
Das zu realisieren wird schon schwerer. Wie erreicht man eine Zielgruppe deren echte Interessen man nicht kennt. Hier könnte man das Pferd wirklich mal von hinten aufzäumen. Überlegen wir uns erst was für Eigenschaften unser Produkt hat und welchen Service man bietet, der auch andere Internet-User interessieren kann, die nicht unserer Konsumentengruppe entsprechen. Nehemen wir an, wir verkaufen Werbeplakate und Banner. Hier bietet es sich an “free Designs” zum Download anzubieten, richtig gut aufgemachte Designs die begeistern. Anbei legen wir eine Abbildung, wie das Design fertig auf einem Plakat aussieht und noch eine druckfähige Datei mit einer geringen DPI/Auflösung. Das alein bringt uns schon den einen oder anderen Kunden, aber wir brauchen ja Links. Jetz überlegt man sich, wen diese coolen Designs, außer unseren Kunden, interessieren könnten. Da fallen einem gleich die ganzen Designer-Comunities, Grafiker-Blogs und alle anderen ein, die sich für gute Grafiken und Designs interessieren, sogar Webdesigner verwenden gern mal einen Teil einer solchen Grafik für eine Webseite. An all diese internetaffinen User könnte man sich wenden um, nicht seine Plakate, sondern seine Designs zu verbreiten, dafür Links zu benkommen und so im Ranking zu steigen.
Abschließend kann man sagen, dass organic Linkbuilding eine sehr lohnenswerte Strategie sein kann. Sie hat aber auch eine Schwachstelle, welche die SEOs wahrscheinlich schon bei dem Gedanken an diese Methode schmunzeln lässt, die Anchortexte. Wenn die Anchortexte mit unseren Keywords gesetzt werden haben sie die meiste Power, aber meistens wird nur ein “HIER” oder einfach nur die URL verwendet. Dem kann man Abhilfe schaffen, wenn man dem Link-Gewillten Codes zum sharen anbietet und zwar unübersehbar, in der Form “diese Seite verlinken“.
Meistens hat man ja mit allen möglichen Publikationsformen im Web zutun, Social Bookmarks, Blogs, Foren ect.
Neben dem normalen Social Bookmark Widget ist es sinnvoll auch einen BBCode für Foren und einen normalen HTML-Code für alle anderen anzubieten. Natürlich sollte der Anchortext so gestaltet sein, dass man nicht in die Schusslinie der Suchmaschinen kommt. Aber im großen und ganzen werden einige diese Codes nutzen und andere nicht, man braucht sich im normal Fall keine Sorgen zu machen.
Zum Schluss möchte ich noch auf ein Interview über organischen Linkaufbau mit Saša Ebach von der VIPEX Organic Link Marketing GmbH bei Ranking-Check.de hinweisen, der sich dieses Prinzip des Linkaufbaus zum Geschäft gemacht hat. Das Interview und auch die Kommentare vermitteln noch einen Einblick in dieses Thema.



Hi organic Linbuilding dürfte eine gute Sache werden,aber eben nicht für alle Bereiche, wie will ein kleiner Baubetrieb zb jemanden zu animieren auf seine Webseite freiwillig zu verlinken?
Hallo Jan,
Wie wärs z.B. mit Blog-Content über fachliche Bereiche?
Und zusätzlich Communityarbeit in den einschlägigen Foren und Portalen wie Wer-Weis-Was, Google Groups und Yahoo Clever ect.
Sicherlich kann man diese Methode, des Linkbuildings, nicht im so großen Ausmaß, auf dein Beispiel, anwenden, aber funktionieren würde es.
Ich will mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber behaupte mal, dass es in 90% aller Fälle möglich ist Organic Linkbuilding einzusetzen.
Grüße
Maxim
Hi Maxim
es dürfte schon möglich sein, nur ist es auch immer eine Frage der Kosten, und wie man es zb den entsprechenden Kunden erklären kann.
Ich habe das jetzt bei jemanden der versteht einigermassen um was es geht, aber der Zeitaufwand
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