5 Gründe für einen Website Relaunch

Die Neugestaltung einer Website ist eine große Entscheidung. Sie erfordert eine Menge Zeit, Überlegungen und Geld. Aber wenn du deine Website als dein wichtigste Verkaufsplattform betrachtest, ist es sinnvoll, die nötigen Ressourcen in ihre Leistung zu investieren.

Gleichzeitig willst du aber auch nichts reparieren, was nicht kaputt ist. Nicht jede Website braucht ein Redesign. Bevor du eine Website neu gestaltest, solltest du dir deine Unternehmensziele genau ansehen und analysieren, ob deine Website dir dabei hilft, diese Ziele zu erreichen oder nicht.

Setz dich also hin und denke nach. Hier sind fünf offensichtliche Gründe, warum es an der Zeit sein könnte, deine Website dieses Jahr neu zu gestalten.

1. Deine Website funktioniert nicht so, wie sie sollte

Du magst die schönste, funktionalste und perfekteste Website haben – ABER was nützt sie dir, wenn sie keine Conversions bringt? Der Sinn deiner Website ist es, einen Kundenstamm aufzubauen, Interessenten zu gewinnen und Leads zu konvertieren. Setz dich hin und wirf einen genauen Blick auf deine Daten. Ist deine Website so erfolgreich, wie du es brauchst?

Hier sind einige Kennzahlen, auf die du achten solltest:

  • Umwandlungsrate von Besuchern in Leads
  • Konversionsrate von Leads zu Kunden
  • Absprungrate (Bounce Rate)


Stell dir für einen Moment vor, du wärst der Interessent und würdest deine Website kritisch betrachten. Sind deine Call-to-Actions klar und nachvollziehbar? Informieren deine Landing Pages den Käufer, während sie ihn im Funnel weiterbringen, oder sind sie einfach nur ästhetisch ansprechend? Hast du genügend Bilder auf deiner Website oder ist sie zu textlastig? Verwendest du eine Sprache, die mit Fachbegriffen gefüllt ist, oder eine, die die Nutzer zum Kauf animieren soll?

Wenn du feststellst, dass deine Website nicht so funktioniert, wie du es gerne hättest, ist es an der Zeit, eine Neugestaltung in Angriff zu nehmen.

2. Deine Website ist für mobile Geräte angepasst

Mehr als die Hälfte des gesamten Website-Verkehrs kommt von mobilen Geräten. Wenn deine Website nicht für Mobilgeräte konzipiert ist, verpasst du ein großes Stück des Kuchens. Mobile optimierte Websites sind nicht länger eine mögliche Option, sondern eine Voraussetzung. Die Menschen wollen Informationen auch unterwegs und zwar schnell. Wenn du deine Kunden nicht dort empfängst, wo sie sich aufhalten, verlierst du sie an einen Konkurrenten, der das tut.

Wie kannst du also wissen, ob deine Website mobilfreundlich ist? Zunächst einmal eine kurze Auffrischung. Eine mobilfreundliche – oder auch responsive – Webdesign bedeutet, dass deine Website auf allen Browsern und Geräten ohne Probleme angezeigt wird. Das Design passt sich automatisch an verschiedene Bildschirmgrößen und Gerätefunktionen an.

Mit dem Mobile Friendly Test von Google kannst du ganz einfach überprüfen, ob deine Website mobilfähig ist.

Wenn du Chrome nutzt, kannst du die Reaktionsfähigkeit auch direkt in deinem Browser überprüfen. Klicke einfach mit der rechten Maustaste auf „Prüfen“ und wähle dann die Option „Gerätesymbolleiste umschalten“, die in der Abbildung unten hervorgehoben ist. So siehst du, wie dein Bildschirm auf einem kleineren Gerät aussieht.


Beispiel für ein mobilfreundliches Design

Wenn du dir ein Bild davon gemacht hast, wie deine Website auf dem Handy aussieht, gibt es einige Dinge, auf die du achten solltest, um ein gutes Nutzererlebnis auf dem Handy zu gewährleisten:

  • Überprüfe die Schriftart – ist sie auf allen Geräten lesbar?
  • Überprüfe, ob alle Videos und Bilder ohne Probleme angezeigt werden.
  • Stelle sicher, dass es keine Probleme beim Scrollen gibt.
  • Überprüfe das Menü der Website und stelle sicher, dass die Navigation responsive ist.
  • Teste das Nutzererlebnis. Springe zwischen den Seiten hin und her und prüfe, ob du zur Startseite zurückkehrst.


Wenn du bei einem der oben genannten Tests Probleme hast oder es offensichtlich ist, dass deine Website nicht responsive ist, dann ist es an der Zeit, deine Website auf ein mobil freundlicheres Layout umzugestalten.

3. Deine Website ist nicht auf Geschwindigkeit optimiert

Hand in Hand mit einem responsiven Design geht die Seitengeschwindigkeit. Googles aktualisierter Algorithmus, Page Experience, belohnt Websites, die schnell laden. Wenn du also willst, dass deine Website gut abschneidet, ist es wichtig, dass du die Seitengeschwindigkeit testest und entsprechend optimierst.

Bedenke, dass 47 Prozent der Website-Nutzer erwarten, dass eine Website in zwei Sekunden oder weniger geladen wird. Google berichtet, dass die Absprungrate um 32 Prozent steigt, wenn die Ladezeit einer Website von einer auf drei Sekunden steigt. Noch erstaunlicher? Wenn sich die Ladezeit um nur zwei Sekunden erhöht, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass ein Nutzer die Seite verlässt, um 90 Prozent.

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, die Seitengeschwindigkeit zu überprüfen, aber wir empfehlen, mit dem PageSpeed Insights Tool von Google zu beginnen. Gib die URL deiner Domain ein und das Tool bewertet deine Website auf einer Skala von 0 bis 100, wobei 0 bis 49 schlecht, 50 bis 89 verbesserungsbedürftig und 90 bis 100 ideal sind.

Wenn du Probleme mit der Seitengeschwindigkeit hast, ist es vielleicht an der Zeit, eine Neugestaltung deiner Website in Betracht zu ziehen. Im Zuge eines solchen Projekts solltest du vielleicht auch einen neuen Hosting-Service in Betracht ziehen.

4. Deine Website ist nicht auf die Ziele deines Unternehmens abgestimmt

Der Beginn eines neuen Jahres ist oft eine Zeit, in der wir als Vermarkter unsere Ziele für die Zukunft genau unter die Lupe nehmen. Manchmal ist es eine Zeit der Veränderung. Vielleicht hat sich dein Angebot erweitert. Vielleicht hat sich dein idealer Kunde verändert. Oder vielleicht hat sich die allgemeine Mission deiner Marke geändert. So oder so, wenn du deine Ziele für das kommende Jahr festlegst, solltest du überlegen, wie deine Website dazu beiträgt.

Denk daran, dass deine Website im Grunde das digitale Schaufenster deines Unternehmens ist. Wenn sie nicht genau widerspiegelt, wer du bist, verwirrst du potenzielle Kunden und hast es schwerer, Vertrauen und Authentizität für deine Marke aufzubauen.

Wenn du eine Rebranding-Kampagne in Erwägung ziehst, ist jetzt der perfekte Zeitpunkt, um eine Neugestaltung deiner Website in Angriff zu nehmen. Deine Marke und deine Website gehen Hand in Hand. Die Identität deines Unternehmens kann nur so stark sein wie sein Internetauftritt.

5. Deine Website unterstützt deine Content-Strategie nicht

Marketingfachleute wissen, dass Inhalte das Wichtigste sind. Wenn deine Website deine Content-Strategie nicht unterstützt, ist es höchste Zeit für ein Redesign.

Inhalte sind wichtig, um Vertrauen bei den Käufern aufzubauen, Glaubwürdigkeit zu schaffen, Kunden zu informieren und Leads in den Verkaufsfunnel zu leiten. Aber wenn du fantastische, qualitativ hochwertige Inhalte produzierst und in den Suchmaschinen nicht gefunden wirst, muss sich etwas ändern.

Fazit: Ist es an der Zeit, deine Unternehmenswebsite neu zu gestalten?

Wir haben schon über vieles gesprochen. Lass uns einen Moment innehalten und groß denken. Überprüfe die größten Probleme auf deiner Website. Treffen einige der oben genannten Anzeichen zu? Wenn ja, ist es vielleicht an der Zeit, über eine Neugestaltung deiner Website nachzudenken.

Wenn du aber noch unschlüssig bist, versuch dich in die Lage deiner Nutzer/innen zu versetzen. Das ultimative, verräterische Zeichen einer erfolgreichen Website ist das Nutzererlebnis. Im Jahr 2022 solltest du dich darauf konzentrieren, deinen Kunden das bestmögliche Erlebnis zu bieten. Wenn das bedeutet, dass du etwas an deiner Website ändern musst, solltest du dies in Agriff nehmen!

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